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Berührende Fotoschau am 23. September 2019

Der kleine Saal im Bürgerhaus füllte sich zunehmend, und am Ende waren nur noch wenige Plätze nicht besetzt. Die Befürchtungen von Horst Rauer, ob denn überhaupt jemand die Fotoschau sehen will, waren unbegründet. Kenner wissen zudem, dass Petra und Horst Rauer, beide auch Mitglieder im Fotokreis, exzellente Fotografen sind und Bilder und Videos in einer guten Fotoschau präsentieren.

Diese Fotoschau war die letzte Veranstaltung des 19. Polnischen Kaleidoskops.

Aus Schwalbach, den Nachbarorten und aus Frankfurt war das Publikum gekommen und wurde in 75 Minuten mit wunderbaren Bildern und Videoausschnitten der Studienfahrt „Vom Meer bis zum Gebirge“ belohnt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlebten noch einmal schöne Momente. Bilder aus Danzig, Kartuzy, Marienburg, Thorn, Gnesen, Warschau, Tschenstochau und das Pieninygebirge weckten Erinnerungen. Die anderen Besucher erhielten neben den Bildern interessante Informationen und Einblicke in das Land und seine Städte, die auch neugierig machten auf das Reiseland Polen. Videoausschnitte nahmen die Besucher mit durch das Kirchenschiff mit der schwarzen Madonna in Tschenstochau, dem Nationalheiligtum der Polen, auf die rauschende Floßfahrt auf dem Dunajec durch das Pieniny-Gebirge und die Jubiläumsveranstaltungen in Olkusz.

Die Bemerkung einer Besucherin, dass die Fotoschau sehr viele emotionale Momente geboten habe, kommentierte Horst Rauer ganz trocken: So sollte es ja auch sein. Besonders deutlich wurde dies in der Dokumentation der Jubiläumsfeier im Kulturzentrum von Olkusz.

Jubiläumsfeier im Kulturzentrum von Olkusz

Tanz im Kulturzentrum
Foto: Horst Rauer

Die jungen Künstlerinnen und Künstler, darunter auch die Schwalbacher AES-Schüler Per Meyners und Konstantin Stoll, standen mit Musik, Tanz, Gesang und Gedichten im Mittelpunkt. Die Reden der Erwachsenen waren zwar wichtig, aber die Jugend dominierte und gab den Ton an, dazu gehörten das virtuose vierhändige Spiel der so jungen Olkuszer Mädchen Antonia und Maria Mitman (8 und 11 Jahre) und die bewegende Abschiedsfeier im Kulturhaus.

Vierhändiges Spiel von Olkuszer Mädchen

Vierhändiges Spiel von Antonia und Maria Mitman
Foto: Horst Rauer

Günter Pabst dankte Petra und Horst Rauer für den schönen Abend und überreichte beiden im Namen des Arbeitskreises Städtepartnerschaft Olkusz-Schwalbach zwei Flaschen Wein als eine kleine Entschädigung für die vielen Stunden, die sie für die Zusammenstellung der Fotoschau gebraucht haben.

Am Ende machte Günter Pabst auf die nächste Reise des Arbeitskreises aufmerksam: Im September 2020 sind die Masuren und anschließend Olkusz das Ziel. Im Nu waren schon einige Interessentenzettel ausgefüllt. Wer Interesse hat, teile Namen, Adresse und E-Mail-Adresse der Geschäftsstelle der Kulturkreis GmbH unter Tel. 06196-81959 oder per Mail an kulturkreis@schwalbach.de mit. Eine erste Informationsveranstaltung ist für den 21. November 2019 im Bürgerhaus geplant.

Günter Pabst/Erich Stichel


Olkuszer Gemälde im Reisecafé

Im Rahmen des Jubiläumsprogramms „40 Jahre Städtepartnerschaft Avrillé-Schwalbach“ brachten die Gäste aus Olkusz auch fünf Gemälde mit.

Olkusz verfügt über ein reges Kulturleben. Dort gibt es drei Museen, zwei Kulturzentren mit vielfältigen Angeboten und Bürgerinnen und Bürger, die sich in den verschiedenen Bereichen engagieren und betätigen. Beim Interkulturellen Fest erlebten wir die Jugendtanzgruppe in historischen Kostümen, beim Rockfestival spielte jüngst eine Rockgruppe auf, die den Olkuszer Rockwettbewerb gewonnen hatte. Und auch die bildenden Künstler sind in Olkusz seit Jahren aktiv. Fünf Gemälde können bis Ende September im Reisecafé Selected Travel, Schulstraße 14 in Schwalbach, zu den Öffnungszeiten betrachtet werden. Stanisław Jakubas, Klaudia Zub, Stanisław Wywioł, Zofia Rola-Wywioł und Anna Kajda haben schon früher ihre Werke ausgestellt und sind in Schwalbach keine Unbekannten. Einige der Gemälde können auch gekauft werden.

Ausstellung Olkuszer Künstler

Wojciech Ozdoba, Ewa Barzycka, Annemarie Schuster,
Günter Pabst, Teresa Kubiczek, Barbara Cebulla,
Susanne Schade, Genowefa Bugajska (v.l.n.r.)
Im Hintergrund das Gemälde von Zofia Rola-Wywioł
mit dem Titel „Meine Toskana“.

Gemälde von Stanisław Wywioł mit den Titel „Freunde“

Alle Fotos: Günter Pabst

Wojciech Ozdoba, der Leiter des Kulturzentrums, freute sich, die Gemälde präsentieren zu können, und will sich für einen regen Kulturaustausch zwischen Olkusz und Schwalbach einsetzen.

Informationen zu den Öffnungszeiten: Reisecafé Selected Travel, Tel. 06196–5837197

Günter Pabst


Für Frieden und Gerechtigkeit

Trinationaler Gottesdienst in St. Pankratius

St. Pankratius erlebte am Sonntag, 8. September 2019, eine besondere Messe. Begleitet vom Kirchenchor St. Pankratius zelebrierten Pfarrer Alexander Brückmann und der Olkuszer Pfarrer Robert Świerek einen gemeinsamen Gottesdienst in Deutsch, Französisch und Polnisch. Im Mittelpunkt der Predigt und der Fürbitten, die in den drei Sprachen gelesen wurden, stand das Thema Gerechtigkeit und Frieden.

Das 40jährige Städteparterschaftsjubiläum Avrillé-Schwalbach führte die Gruppen aus den drei Nationen zusammen. Eine Augenweide waren die Olkuszer Jugendlichen in ihrer bunten historischen polnischen Tracht.

Olkuszer Jugendliche in historischer polnischer Tracht
Foto: Rolf Bär

Lothar Schreck überreichte für die Kirchengemeinde den drei Gruppen eine Kerze. Pfarrer Świerek brachte aus Olkusz eine Kerze mit, die jetzt in St. Pankratius ihren Platz finden wird.

Kerzen als Gastgeschenke
Foto: Rolf Bär

Nach der Kommunion betete die Gemeinde in drei Sprachen das Gebet der Vereinten Nationen für Frieden und Freiheit:

„Gott der Freien, wir verpflichten unsere Herzen und unser Leben der Sache der gesamten freien Menschheit. Gewähre die Besiegung der Diktatoren, die freie Menschen und Nationen versklaven. Gewähre uns Glauben und Verständnis um alle jene zu ehren, die für Freiheit kämpfen, als wären sie unsere Geschwister. Gewähre uns Geschwisterlichkeit in Hoffnung und Einheit für die kommende Zeit, die alle Kinder der Erde vereinen. Unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns Mut und Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Enkelkinder einst stolz den Namen Mensch tragen.“

Der US-amerikanische Dichter Stephen Vincent Beriet schrieb diese Zeilen im Jahre 1942, und später verbreitete der US-Präsident Franklin D. Roosevelt das Gebet, das an Aktualität nichts verloren hat.

Im Anschluss an den Gottesdienst lud die Kirchengemeinde zu einem Beisammensein ins Gemeindezentrum ein, eine Begegnung ganz im Zeichen der europäischen Verständigung.

Günter Pabst


Skulpturenwanderung in Schwalbach - unsere Olkuszer Gäste staunten

Im Rahmen des Jubiläumsprogramms „40 Jahre Städtepartnerschaft Avrillé-Schwalbach“ bot der Arbeitskreis Olkusz-Schwalbach am Donnerstag, 5. September 2019, den Gästen aus Polen, die schon am Mittwochabend angereist waren, ein besonderes Erlebnis.

Unsere Gäste begaben sich mit der Kunsthistorikerin Esther Walldorf an ausgesuchte Standorte Schwalbacher Skulpturen. Nach den Stelen vor dem Waldfriedhof, deren Symbolik von Anfang und Ende erläutert wurde, war die „Sitzende“ des Schwalbachers Willi Schmidt ein Ziel. Sie war als Motiv für ein Gruppenfoto sehr gefragt.

Gruppenbild mit Esther Walldorf (ganz Links)
Foto: Horst Rauer

Weiter ging es zur El-Lissitzky-Allee, deren Rätsel Frau Walldorf auflöste. Da viele die Fußstandorte zum Lesen ausprobierten, gestaltete sich der Aufenthalt etwas länger als vorgesehen, was aber bei dem Sonnenschein ganz angenehm war.

Die „Große Frau“ und der „Schwalbacher Reiter“, Dauerleihgaben des Verschönerungsvereins an die Stadt, und der damit verbundene Gang durch die Schwalbacher Altstadt, ließen die Gäste aus Olkusz darüber staunen, was hier geschaffen worden ist. Den Abschluss bildete eine Stippvisite zum Skulpturenpark in Niederhöchstadt.

Die Skulpturenwanderung durch Schwalbach war ein schöner Beginn des Besuchsprogramms, wie viele fanden. Am Abend fand dann im Gimbacher Hof der krönende und mittlerweile traditionelle Abschluss des ersten Tages statt. Hier kamen auch die Jugendlichen dazu, die den Tag mit dem Jugendbildungsreferenten der Stadt, Achim Lürtzener, an der Albert-Einstein-Schule und in Frankfurt verbracht hatten. Nach dem opulenten „Schinderhannes-Buffet“ unterhielt Christian Gorgosch vom Freundeskreis Europäischer Partnerschaften Liederbach Gäste und Gastgeber mit polnischen und deutschen Liedern. Musik, gemeinsames Singen und Essen und Trinken verbinden eben immer.

Günter Pabst


„Sie kämpften für ihre und unsere Freiheit“

Am 1. August 2019 Gedenken an den Warschauer Aufstand und an den Kampf der Solidarność

Bericht: Günter Pabst


Zagan Acoustic begeisterte am 1. April 2019 im Bürgerhaus

„So lieben wir die Polen: traditionsbewusst, weltoffen, experimentier- und improvisationsfreudig.“ Mit diesen Worten dankte Günter Pabst den vier Musikern für ihr begeisterndes Spiel. Klezmer, Tango, Jazz und Folk, innerhalb dieser Stilrichtungen entfalteten Pawel Zagańczyk (Akkordeon), Joachim Luczak (Geige), Jarosław Stokowski (Kontrabass) und Ignacy Wendt (Trompete) ihre Improvisationen und Eigenkompositionen.

Mit einer Mackie Messer-Adaption aus der Dreigroschenoper zu Beginn stellten sie sofort eine Beziehung zum Publikum her. Ihre launigen Kommentare auf Deutsch, Polnisch und Englisch zwischen den Stücken brachte das Publikum zum Lachen und Schmunzeln.

Melodien von George Gershwin, ihrem großen Vorbild, traditionelle polnische Musik, Astor Piazzolla und dann wieder etwas zum Mitsummen, Louis Armstrongs „When The Saints Go Marching In“ sowie Klezmerweisen wurden furios und gekonnt interpretiert.

Sehr dominant Ignacy Wendt mit seiner Trompete, der den ursprünglich eingeplanten Klarinettisten Andrzej Wojciechowski kurzfristig ersetzen musste. Liebhaber der Trompete waren begeistert, denn Ignacy Wendt beherrscht virtuos sein Instrument. Der Siebzehnjährige bot großartige Soli und ist in Polen ein schon oft ausgezeichneter Nachwuchsmusiker. Zum Bedauern einiger Zuhörerinnen und Zuhörer blieb das Akkordeon etwas im Hintergrund. Aber das tat insgesamt der Begeisterung des Publikums keinen Abbruch. Langanhaltender Beifall im gut gefüllten Großen Saal des Bürgerhauses dankte den Musikern aus Pruszcz Gdański, der Hofheimer Partnerstadt, für ihr wundervolles Spiel.

Zagan Acoustic
Foto: Günter Pabst

Die Veranstalter, Förderkreis Hofheimer Städtepartnerschaften, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Kulturkreis Schwalbach GmbH mit ihrem Arbeitskreis Städtepartnerschaft Olkusz-Schwalbach, die das Konzert im Rahmen der „Woche der Brüderlichkeit“ ermöglichten, waren mit dem Besuch und dem Konzert sehr zufrieden. Ihr Resümee: Musik überwindet Grenzen und verbindet.

Günter Pabst


Neujahrstreffen des Arbeitskreises Städtepartnerschaft Olkusz-Schwalbach

Das Neujahrstreffen des Arbeitskreises Städtepartnerschaft Olkusz-Schwalbach  fand am 18. Januar 2019 in der Limesgemeinde statt. Gleich zu Anfang wurde der verstorbenen Mitglieder in Schwalbach und Olkusz und des in Danzig ermordeten Bürgermeisters gedacht.

Günter Pabst zog die Bilanz eines erfolgreichen Jahres: Gut angenommene Veranstaltungen des 18. Polnischen Kaleidoskops, die erlebnisreiche Studienfahrt vom Meer bis ans Gebirge mit den abschließenden Jubiläumsfeierlichkeiten „20 Jahre Städtepartnerschaft“ in Olkusz, Spendenkampagne für die Hummel-Orgel in Olkusz, Teilnahme am Bundeskongress der Deutsch-Polnischen Gesellschaften in Thorn und Weihnachtsmarkt in Schwalbach.

"Same procedure as last year" wäre langweilig, so warteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Treffens - zusehends hungriger werdend - auf die Eröffnung des Buffets, das fleißige Helferinnen und Helfer sehr geschmackvoll angerichtet hatten, aber die Fotoschau von Günter Pabst über die Studienfahrt 2018 zog sich in die Länge, das Warten hat sich gelohnt. Das Reisetagebuch über die Studienfahrt soll im Februar 2019 erscheinen. Auch bei dieser Reise gingen wieder Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum ersten Mal mit dem Arbeitskreis auf Reisen und besuchten unsere Partnerstadt, auch aus den Nachbarorten Bad Soden und Eschborn-Niederhöchstadt. Ganz besonders erfreulich war, dass der Jugendbildungsreferent der Stadt Schwalbach, Achim Lürtzener, 15 Jugendliche dafür begeistert hat mitzufahren.

Zur Unterstützung der Restaurierung der Hummel-Orgel wurden bei den Feierlichkeiten zum Städtepartnerschaftsjubiläum in Olkusz 1.000 € überreicht. Durch weitere Spenden, darunter auch eine der Katholischen Kirchengemeinde St. Pankratius, konnten weitere 1.100 € nach Olkusz überwiesen werden.

Der Arbeitskreis zählt aktuell 58 Mitglieder, auch aus Oberursel und Mainz-Kastel. Die Nachrichten aus dem Arbeitskreis gehen an etwa 80 Personen, das ist eine gute Basis für eine aktive Städtepartnerschaftsarbeit.

Das Programm, das die Arbeitsgruppe „Polnisches Kaleidoskop“ gestaltet hat, wird auf dieser Website veröffentlicht werden. Auf zwei Höhepunkte wurde schon einmal hingewiesen:
o Das Konzert der polnischen Gruppe Zagan Acoustic mit Klezmer, Tango, Jazz und Folk am 1. April 2019 im Bürgerhaus
o Die Eröffnung der Ausstellung „Lebenspfade – Polen in Rhein-Main“ des Deutschen Polen- Instituts in Darmstadt am 22. Juli 2019.
Mit dem Deutschen Polen-Institut verbindet den Arbeitskreis seit Jahren eine enge Zusammenarbeit, regelmäßig referieren Mitarbeiter in Schwalbach zu aktuellen Themen. Ab 7. Februar 2019 wird in Darmstadt die vom Arbeitskreis Olkusz und der CJZ gestaltete Ausstellung „Jüdisches Leben in Lublin“ gezeigt.

Jan Krolak (rechts) und Guido Spitz

Das Highlight des Neujahrstreffens war Jan Krolak (14) mit seinem Fagott, er spielte diesmal auch zusammen mit seinen Musiklehrer, Guido Spitz. Wer Jans Musizieren über die Jahre verfolgt hat, konnte seine beachtliche musikalische Entwicklung miterleben. Sein kleiner Bruder Sebastian (8) spielte sein erstes Stück auf der Klarinette.

Wir haben ein Neujahrstreffen in angenehmer und heiterer Atmosphäre mit angeregten Gesprächen erlebt, ein denkbar guter Jahresbeginn.

Erich Stichel - auf der Grundlage einer Pressemitteilung von Günter Pabst


 
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